Dan Sushi – Shadows: Zwischen Gletscherlicht und Clubwärme
Mit „Shadows“ verdichtet Dan Sushi seinen Purified-Sound zu einer kompakten EP, die Melodic- und Progressive-House-Fans gleichermaßen abholt. Die drei Kerntracks funktionieren als melancholische Club-Momente, die trotzdem sehr klar und fokussiert produziert sind. Ideal für späte Sommernächte, in denen du eher schweben als eskalieren willst.
#DanSushi #PurifiedRecords #MelodicHouse #ProgressiveHouse #WaterDomeMusic
Facts
Artist: Dan Sushi
Country of Origin: Switzerland
Title: Shadows – EP
Format: EP, Stream, Download
Genre: Melodic House, Progressive House
Label: Purified Records
Release Date: 17.07.2026
3 Tracks – ca. 12m

At Qobuz available in
24 Bit / 44.1 kHz Hi-res

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Review
Dan Sushi ist die Solo-Extension des Schweizer Duos Fat Sushi, das seit Jahren auf Labels wie Einmusika, Katermukke, Suara, Days Like Nights, Global Underground und Parquet unterwegs ist. Die beiden Zürcher bringen mehr als zwei Jahrzehnte Studioerfahrung mit, was man an den präzisen Basslines, der klaren Dramaturgie und der souveränen Klangarchitektur hört. 2023 startete Dan Sushi sein Solo-Projekt und fand mit der EP „Titanium“ sehr schnell eine feste Homebase bei Purified Records, gefolgt von weiteren Releases wie „Orbital“, „Horizon“ und nun „Shadows“.
Das Cover der EP stammt vom Kunstfotografen Northlandscapes und zeigt eine Luftaufnahme eines isländischen Gletschers – visuell kühl, abstrakt und zugleich extrem organisch. Purified Records rahmen das Ganze mit einem klaren Klima-Statement, verweisen auf die kontinuierliche Gletscherbeobachtung der ESA und auf OnlyOne als Plattform, über die man sich für den Schutz der Ozeane engagieren kann. Diese Verbindung von Kryosphäre-Ästhetik und Melodic-House-Sound ist nicht nur PR-Story, sondern spiegelt sich tatsächlich in der Produktionsästhetik von „Shadows“ wider: kalt schimmernde Synths, aber warm pulsierende Grooves.
Die Tracks
„Shadows“ ist der Herzschlag dieser EP – sowohl im Edit als auch im Original Mix. Der Track arbeitet mit einer herrlich klaren, hymnischen Melodie, die ohne überbordenden Pathos auskommt und eher in die Tiefe zieht, statt platt nach oben zu eskalieren. Die Bassline ist druckvoll, trocken und sehr clubtauglich, die Drums sind modern, aber nicht überkomprimiert, was dem Track eine enorme Langzeittauglichkeit im Set gibt. Das Vocal – oder besser: die vokale Textur – fügt sich wie ein weiterer Synth in den Mix ein und bleibt lange im Kopf, ohne das Arrangement zu überladen.
Die Instrumental-Version von „Shadows“ schärft die Kontur der Melodie noch einmal. Ohne Vocal öffnet sich die Produktion stärker für längere Übergänge und subtile Layer, was für DJs interessant ist, die den Track als dramaturgische Brücke in längeren Sets nutzen. Beide Varianten – Edit und Original Mix – gehören in dieser Kombination klar zu den stärksten Melodic-House-Tracks des bisherigen Jahres, weil sie Emotionalität und straightes Club-Signal sauber ausbalancieren.
„Galaktika“ setzt den EP-Bogen fort, bleibt aber in der Gesamtstimmung etwas kosmischer und treibender. Die Synth-Arbeit wirkt hier minimal verschachtelter, mit Arpeggios und Flächen, die ein leicht spaciges Momentum erzeugen, ohne in Trance-Referenzen abzurutschen. Im Edit ist „Galaktika“ klar für Playlist- und Streaming-Kontexte zurechtgeschnitten, während der Original Mix die Zeit bekommt, sich über längere Spannungsbögen im Club voll zu entfalten.
Die Kick ist etwas stoischer als bei „Shadows“, was den Track perfekt in Sets positioniert, die bereits auf Tempo sind und jetzt in einen längeren Flow übergehen sollen. Zusammen mit „Shadows“ entsteht ein EP-Paar, das stilistisch geschlossen wirkt, aber doch genug Varianz bietet, um nicht einfach wie zwei Versionen derselben Idee zu klingen.
Tracklisting / Edits & Originals
Auf allen gängigen Plattformen tauchen zunächst die drei Edit-Versionen der EP auf, die für den Streaming-Konsum optimiert sind. Dazu kommen exklusiv bei Beatport die drei Original Mixes, die länger laufen und klar auf den Einsatz im Club und im DJ-Set zielen.
01 Shadows (Edit) – 4:09
02 Shadows (Instrumental Edit) – 3:56
03 Galaktika (Edit) – 4:09
Exklusiv bei Beatport:
04 Shadows (Original Mix) – 5:44
05 Shadows Instrumental (Original Mix) – 5:29
06 Galaktika (Original Mix) – 6:14
The Bottom Line
„Shadows“ zeigt, wie sicher Dan Sushi inzwischen mit der Purified-Ästhetik umgehen kann: melodisch stark, cluborientiert und gleichzeitig sehr klar produziert. Der Titeltrack – im Original Mix wie im Edit – gehört für mich zu den Melodic-House-Highlights dieses Jahres, weil er ohne große Gesten extrem viel Emotion transportiert und dich fast automatisch in einen „Just listen“-Moment katapultiert. Zusammen mit „Galaktika“ entsteht eine EP, die im Purified-Katalog eine deutliche Qualitätsmarke setzt und Dan Sushi noch stärker als eigenständige Solo-Stimme aus dem Schatten von Fat Sushi heraustreten lässt.
Die Edits sind bei Qobuz in Lossless und Hi-res mit bis zu 24 Bit / 44.1 kHz verfügbar, gleichwertig bei Tidal, Apple Music und Amazon Music Unlimited für den Stream. Die Original Mixes bekommst du exklusiv bei Beatport in 16-Bit-Lossless zum Kauf, was für den Club-Alltag absolut ausreichend ist – klanglich sauber, druckvoll und mit guter Dynamik. Alle Versionen, insbesondere die Hi-res-Edits, klingen sehr ausgewogen: klare Höhen, satte, kontrollierte Bässe und eine Bühne, die groß genug wirkt, ohne künstlich aufgeblasen zu sein – exakt das, was du dir für Melodic- und Progressive-House im Jahr 2026 wünschst.
Rating
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Bit-Depth: 24 Bit (Hi-res)
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Sampling-Rate; 44.1 kHz
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Sound-Quality
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Music
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Quality of Press-Services: Online + Kauf bei Beatport (?)
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Radio Edit
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Original Mix
Total (max. 5 Stars)

Listen & Buy
Wir hören über diese Ketten
a) Studio:
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –> WiiM Ultra –> Supra RCA koaxial –> Cambridge DAC Magic Plus –> Supra Cinch –> Denon x3600H (Direct 2.1) –> Supra Sword –> Front: 2 x System Audio SA Mantra 50 || Supra Cinch –> Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10
b) Nearfield:
[Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –>] PC / Laptop: ACER A5 WIN 11 Notebook, audio-optimized –> DAC: Cambridge DAC Magic 100 –> Preamp / Headphone Amp: Auralic Taurus
c) Headphones:
Audeze EL-8
Shure SE846 with ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
NEU: Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel
Der Shure SE846 läuft bei uns in zwei Varianten: einmal mit dem ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel, das den In-Ear tonal noch feiner öffnet, mehr Auflösung und eine größere Bühne liefert, im Alltag aber durch einen etwas lockeren Sitz der MMCX-Buchsen auffällt – auf Dauer nicht ideal. Ergänzend dazu kommt die NEU hinzugekommene Kombination aus SE846 und FiiO LC-3.5D Kabel, die ebenfalls sehr gute Dynamik, einen fantastischen Punch und eine sehr schöne Feinzeichnung bietet, dabei aber durch ihren besseren Sitz und die bombenfest greifenden Stecker mechanisch deutlich vertrauenswürdiger wirkt.
Wenn du magst, kann ich als nächsten Schritt noch die „Walked Too Far“-Single in genau diesem Schema für dich ausformulieren.
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