Ghost verbindet Darin Epsilons Progressive-House-Wurzeln mit einer melodischen Vocal-Produktion für den Spätsommer.
Darin Epsilon & Lacey – Ghost: Melodic House zwischen Erinnerung und Festivalmoment.
Mit Ghost veröffentlicht Darin Epsilon seine erste eigene Vocal-Kollaboration seit mehr als zehn Jahren. Gemeinsam mit Lacey richtet er den Blick auf große Open-Air-Momente, ohne seine Progressive-House-Wurzeln zurückzulassen.
#DarinEpsilon #Lacey #Ghost #MelodicHouse #PerspectivesDigital
Facts
Artist: Darin Epsilon, Lacey
Country of Origin: USA, Chicago
Title: Ghost
Format: Single, Stream, Download
Genre: Melodic House
Label: Perspectives Digital
Release Date: 28.08.2026
2 Tracks – 8m 06s

Bei Qobuz erhältlich in
16 Bits / 44.1 kHz, Lossless

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Review
Darin Epsilon gehört zu den Künstlern, die Progressive House nicht nur durch einzelne Veröffentlichungen, sondern über viele Jahre hinweg mitgeprägt haben. Als DJ, Produzent, Radiomoderator und Betreiber von Perspectives Digital hat er sich eine Position erarbeitet, die weit über kurzfristige Trends hinausgeht. Sein Label besteht inzwischen seit mehr als 15 Jahren und hat Musik von über 250 Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht.
Ghost ist dennoch keine Veröffentlichung, die ausschließlich von dieser langen Geschichte lebt. Die Single markiert eine Rückkehr zu einem Format, das in Darin Epsilons eigenem Katalog zuletzt nur selten zu hören war. Seit My Own Time mit Alice Rose aus dem Jahr 2015 gab es keine vergleichbare eigene Vocal-Kollaboration mehr. Dass dieser Titel laut den vorliegenden Release Notes inzwischen mehr als fünf Millionen Streams erreicht hat, erhöht natürlich die Erwartungen.
Mit Lacey bekommt Ghost eine Stimme, die bereits über zahlreiche Veröffentlichungen und Kooperationen im elektronischen Umfeld verfügt. Unter dem Namen Roundrobin war Lacey unter anderem an Produktionen mit Meduza, Lost Frequencies, Don Diablo, Moonwalk und EarthLife beteiligt. Veröffentlichungen bei Spinnin’, Musical Freedom, Universal und Warner zeigen, dass hier kein Vocal lediglich als dekorative Ergänzung eingesetzt wird. Die Stimme bildet einen zentralen Teil des gesamten Konzepts.
Der Titel Ghost weckt Bilder von Verlust, Distanz und einer Person, die zwar verschwunden ist, emotional aber weiterhin präsent bleibt. Genau darin liegt das Potenzial einer guten Vocal-House-Produktion. Die Musik muss genug Raum für eine Geschichte lassen, gleichzeitig aber auch ohne vollständige Konzentration auf den Text funktionieren. Im Club, auf einem Festival oder bei einem Open Air entsteht schließlich eine andere Form der Wahrnehmung als beim konzentrierten Hören über Kopfhörer.
Darin Epsilon bewegt sich mit der Single bewusst in Richtung Melodic House. Seine Progressive-House-Herkunft bleibt dabei der wichtige Hintergrund. Sie steht für einen Aufbau, der nicht sofort alle Elemente offenlegt, sondern Spannung über Übergänge, Flächen und die zunehmende Verdichtung des Arrangements erzeugt.
Ghost soll nach Aussage des Labels eine Sommerhymne sein. Das ist ein großes Wort, das in Pressetexten beinahe schon obligatorisch wirkt. Interessanter ist deshalb, ob die Produktion auch nach dem Ende der Festivalsaison Bestand haben kann. Gerade für einen Künstler mit einer so langen Veröffentlichungsgeschichte wäre ein rein auf den schnellen Effekt ausgerichteter Track zu wenig.
Die Kombination mit Lacey bietet dafür eine schlüssige Grundlage. Sie öffnet Darin Epsilons Musik für ein breiteres Melodic-House-Publikum, ohne dass er dafür seine bisherige Laufbahn neu erfinden muss. Der Zeitpunkt Ende August passt ebenfalls. Der Sommer ist noch nicht vorbei, aber sein Ende wird langsam sichtbar. Eine Produktion namens Ghost kann genau in diesem Zwischenraum aus Euphorie, Erinnerung und Abschied ihre Wirkung entfalten.
Der Original Mix konzentriert sich bei einer Laufzeit von 3 Minuten und 35 Sekunden auf Vocal, Hook und den unmittelbaren Zugang zum Song. Mit 126 BPM bleibt genügend Bewegung für die Tanzfläche, ohne dass Ghost ausschließlich auf maximale Energie setzt. Die kompakte Struktur eignet sich gleichzeitig für Streaming, Playlists und Radioformate.
Der Extended Mix läuft 4 Minuten und 31 Sekunden und ist damit ebenfalls ungewöhnlich konzentriert. Er gibt einzelnen Übergängen und dem Spannungsaufbau etwas mehr Zeit, ohne das Grundkonzept des Tracks wesentlich zu verändern. Klanglich und atmosphärisch bleibt er eng mit dem Original Mix verbunden, entwickelt die vorhandenen Elemente jedoch etwas ausführlicher. Damit ist diese Fassung vor allem eine erweiterte Version des Songs und keine grundsätzlich anders angelegte Club-Interpretation.
Rating
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Bit-Depth: 16 Bit (Lossless)
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Sampling-Rate: 44.1 kHz
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Sound-Quality
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Music
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Quality of Press-Services (Inflyte)
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Original Mix / Radio Edit
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Extended Mix
Total (max. 5 Stars)

Listen & Buy
Track Listening
01 – Darin Epsilon, Lacey – Ghost (Original Mix) – 126 BPM – 3:35 (Alle Plattformen)
02 – Darin Epsilon, Lacey – Ghost (Extended Mix) – 126 BPM – 4:31 (Beatport exklusiv)
The Bottom Line
Ghost überzeugt durch die Verbindung aus Darin Epsilons Progressive-House-Erfahrung, einer klaren Melodie und Laceys prägnanter Vocal. Die Produktion funktioniert unmittelbar, transportiert eine warme, emotional aufgeladene Spätsommer-Stimmung und besitzt genau die richtige Energie für Open Airs, Playlists und melodische DJ-Sets.
Original Mix und Extended Mix erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Während die kurze Fassung schnell zum Kern des Songs führt, gibt der Extended Mix Groove, Übergängen und dem Spannungsaufbau zusätzlichen Raum. Darin Epsilon bleibt seiner melodischen Handschrift treu, öffnet sie aber für ein Vocal-orientiertes Format, das bewusst auf Direktheit und Wiedererkennung setzt.
Ghost ist kein Track, der sich über komplizierte Brüche oder überladene Arrangements profilieren muss. Seine Stärke liegt in der klaren Struktur, der emotionalen Verbindung von Vocal und Produktion sowie in einer Atmosphäre, die den Moment einfängt. Ein gelungenes, professionell umgesetztes Melodic-House-Release mit hohem Open-Air-Faktor und einer sehr passenden Stimme von Lacey.
Wir hören über diese Ketten
Studio:
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –> WiiM Ultra –> Supra RCA koaxial –> Cambridge DAC Magic Plus –> Supra Cinch –> Denon x3600H (Direct 2.1) –> Supra Sword –> Front: 2 x System Audio SA Mantra 50 || Supra Cinch –> Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10
Nearfield:
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –> PC / Laptop: ACER A5 WIN 11 Notebook, audio-optimized –> DAC: Cambridge DAC Magic 100 –> Preamp / Headphone Amp: Auralic Taurus
Headphones:
Audeze EL-8 / Audeze SINE
Shure SE846 with ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel
Der Shure SE846 läuft bei uns in zwei Varianten: einmal mit dem ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel, das den In-Ear tonal noch feiner öffnet, mehr Auflösung und eine größere Bühne liefert, im Alltag aber durch einen etwas lockeren Sitz der MMCX-Buchsen auffällt. Ergänzend kommt die neue Kombination aus SE846 und FiiO LC-3.5D Kabel hinzu. Sie bietet ebenfalls sehr gute Dynamik, einen fantastischen Punch und eine schöne Feinzeichnung, wirkt durch den besseren Sitz und die fest greifenden Stecker mechanisch aber deutlich vertrauenswürdiger.
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