Solis [US] – Ascendant EP – 2026

Melodische Weite, organische Wärme und hypnotische Tiefe: der perfekte Soundtrack für Nächte, in denen die Hitze nicht aus der Wohnung will.

Mit „Ascendant“ kehrt Solis [US] auf Univack zurück und spannt den Bogen zwischen epischem Progressive House und warmem Organic Feeling – ideal für tropische Tage und nächtliche Listening-Sessions, wenn Tage und Nächte unerträglich heiß rüberkommen. Wer Melodic / Progressive House zwischen The Soundgarden, Sound Avenue und Univack liebt, findet hier vier emotional fein austarierte Tools für die Playlist, die Dancefloor-Magie und den schwitzigen Altbau. Die EP entfaltet ihr volles Klangpotenzial in Spotify Hi-res mit exklusiven Original Mixes in 24 Bit / 44,1 kHz FLAC – perfekt für deine Mitternachts-Premiere.
#progressivehouse #organichouse #univack #waterdomemusic #spotifylossless

Facts
Solis [US] – Ascendant EP – 2026

Artist: Solis [US], Madison, Wisconsin, USA
Country of Origin: USA
Title: Ascendant EP
Format: EP, Digital (Streaming / Beatport (Kauf)
Genre: Progressive House, Organic House
Label: Univack Records
Release Date: 31.07.2026 / 28.08.2026
2 x 4 Tracks: 18m 20s / 31m 44s

Hi-res 42

Erhältlich exklusiv auf Spotify in
24 Bit / 44,1 kHz Hi-res (Original Mixes)

UK-Flag 42

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Review

Solis [US] ist bekannt für Progressive House mit einem anspruchsvollen, klar gezeichneten und im Kern sanft upliftigen Grundton. Releases auf The Soundgarden, Univack, Clubsonica, Balkan Connection, Deep Down, Camel VIP, Sound Avenue, 3rd Avenue, Noise in Harmony und weiteren Adressen haben ihm weltweite DJ-Supports von Hernan Cattaneo, Nick Warren, Guy Mantzur, Gai Barone u. a. eingebracht. Sein Ansatz bleibt: Tracks sollen im Club funktionieren, aber genauso im Auto, im privaten Moment oder in der nächtlichen Hitzestarre im Wohnzimmer – mit einem sanft upliftigen, klaren Gefühl, das dich eher in Bewegung hält, als dich dieser Tage in (Hitze-)Starre verfallen zu lassen.

Die neue 4-Track-EP „Ascendant“ von Solis [US] ist am 31. Juli 2026 erneut beim spanischen Label Univack Records erschienen, das sich auf melodischen Progressive und Organic House spezialisiert hat. Mit „Ascendant“ knüpft Solis [US] an das melodische Fundament an, das er mit EPs wie „Echosphere“ und „Darshan / Lumina / Nebula“ auf Univack etabliert hat, geht aber gefühlt einen Schritt weiter in Richtung erzählerischer Dichte, organischer Feinzeichnung und atmosphärisch aufgeladener Stimmung. Die vier Stücke lesen sich wie ein in sich geschlossenes Mini-Set: von der aufziehenden Weite des Openers über warmere, leicht jazzige Grooves hin zu dunklerer Hypnose und einem subtilen „Release“ im Finale. Der rote Faden ist dabei der typische Solis-[US]-Balanceakt aus sanft upliftiger Grundstimmung, klaren, sich einschleichenden Hooks und einer zurückhaltend treibenden Rhythmusarbeit, die dich behutsam nach vorne schiebt.

Der Titeltrack „Ascendant“ öffnet die EP mit genau dieser Art von weit ausholender Melodik, die man von seinem Schaffen auf Univack kennt – hier noch etwas monumentaler und mit einer beinahe flirrenden Hitze im Obertonspektrum gedacht. Mit 123 BPM und in Ab Major angelegt, baut Solis [US] eine spürbare „Lift-off“-Dramaturgie, die sich mühelos in den Peak eines melodischen Progressive-Sets schieben lässt, ohne plakativ zu wirken. Die Percussion ist trocken und klar, mit genügend Luft zwischen den Elementen, sodass auch bei aufgedrehter Anlage nichts zuschmiert – ein typischer Univack-Mix, der Transparenz über Lautheit stellt.

„Una Volta“ markiert im Anschluss die organische Wendung der EP: Der Groove bleibt mit 123 BPM progressiv gerahmt, bekommt aber eine deutlich wärmere, südamerikanisch getönte Färbung, die an feinere Latin- und Jazz-Einflüsse erinnert. Die leicht tropisch wirkenden Percussion-Figuren, synkopierten Patterns und die D-Moll-Harmonik erzeugen ein fließendes, angenehm pulsierendes Momentum, das sowohl im Open-Air-Sonnenuntergang als auch im späten Wohnzimmer-Slot hervorragend funktioniert. Solis [US] setzt dabei auf einprägsame, aber subtile Melodielinien und jazzig erweiterte Akkorde, die sich langsam ins Ohr spielen und eher sanft nach vorne tragen, als nur auf den großen Effekt zu zielen – und zu denen sich ein eiskalter Caipirinha mit Schirmchen als Begleitung fast schon aufdrängt.

Mit „Symbiosis“ taucht die EP hörbar tiefer ins Mentale ab: 122 BPM, Eb Minor, dunklere Texturen, ein engerer Fokus – ein Track, der klar Richtung hypnotischer Nachtmodus weist. Die Bassline arbeitet wie ein gleichmäßiges Pulsieren, während fein modulierte Flächen und Arpeggios über dem Raster schweben und eine Art tiefen, aber sanft upliftigen Hypnose-Mode erzeugen, ohne in Trance-Schablonen abzurutschen. Die Spannung entsteht nicht aus Drop-Logik, sondern aus geduldiger, magnetischer Progression – ideal für späte Night-Slots, diese 2-Uhr-morgens-Situation im Halbdunkel auf dem Sofa oder für nächtliche Fahrten über einen fast leeren Highway, bei denen der Track eher trägt als drängt.

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Solis (US)

„Avva“ schließlich setzt im niedrigsten Tempo der EP (121 BPM, Gb Major) an und wirkt wie ein bewusst gesetztes Nachglühen – irgendwo zwischen Progressive House und einem luftigen, fast balearisch anmutenden Organic-Gefühl. Die Bassline ist tragend, aber nicht dominant, die Akkorde öffnen Raum, statt ihn zu verdichten, und die atmosphärischen Layer sorgen für dieses „in den Sonnenaufgang laufen“-Gefühl, das Solis [US] seit seinen ersten Releases immer wieder anstrebt. Insgesamt wirkt „Avva“ wie ein stilles Ausatmen nach einer intensiv erzählten Nacht – eine fein dosierte Katharsis, die die zuvor aufgebaute Spannung der EP sanft löst, ohne den Fluss zu unterbrechen.

Im größeren Kontext seiner Diskografie zeigt die „Ascendant“-EP, wie souverän Solis [US] inzwischen an der Schnittstelle von Progressive House und Organic-Elementen agiert. Nach „Echosphere“ und „Darshan / Lumina / Nebula“ ist dies eine logische Weiterentwicklung: Die sanft upliftige, klare Grundnote bleibt, doch die Übergänge zwischen epischem Progressive, südamerikanisch gefärbten Grooves, leicht jazzigen Motiven, hypnotischem Tiefenmodus und clubtauglicher Direktheit wirken noch fließender und aus einem Guss. Dass ihn Künstler wie Hernan Cattaneo, Nick Warren oder Guy Mantzur regelmäßig supporten, passt dazu – „Ascendant“ klingt wie eine EP, die in genau diesem globalen Progressive-House-Kosmos zuhause ist und sich trotzdem ihren eigenen Charakter bewahrt.

Tracklisting

Sporify Exclusive: 24 Bit , Hi-res

  1. Ascendant (Original Mix) – 123 BPM – Ab Major – 4:57
  2. Una Volta (Original Mix) – 123 BPM – D Minor – 4:33
  3. Symbiosis (Original Mix) – 122 BPM – Eb Minor – 4:21
  4. Avva (Original Mix) – 121 BPM – Gb Major – 4:29

Beatport Exclusive – Extended Mixes:

  1. Ascendant (Extended Mix) – Progressive House – 123 BPM – Ab Major – 7:48
  2. Una Volta (Extended Mix) – Organic House – 123 BPM – D Minor – 8:28
  3. Symbiosis (Extended Mix) – Progressive House – 122 BPM – Eb Major – 7:26
  4. Avva (Extended Mix) – Organic House – 121 BPM – Gb Major – 8:02
The Bottom Line

„Ascendant“ ist eine in sich geschlossene, dramaturgisch klug aufgebaute EP, die Solis [US] einmal mehr als Künstler zeigt, der jenseits von bloßen „Hands-in-the-air“-Momenten arbeitet und lieber mit Zwischentönen, sanftem Uplift, leicht hypnotischer Tiefenwirkung und innerer Spannung spielt. Für DJs im Progressive- und Organic-House-Spektrum liefert das Release vier verlässliche Tools, die sich nahtlos in Sets zwischen The Soundgarden, Univack und befreundeten Labels einfügen; für Hörer:innen bietet es ein kohärentes, emotional fein schattiertes Kurzalbum, das gleichermaßen auf der Anlage im Wohnzimmer, im Auto oder über Kopfhörer funktioniert.

Klanglich liefern sowohl die Original Mixes als auch die Extended Mixes ein durchgängig hohes Niveau, das die Handschrift von Integral Bread im Mastering deutlich erkennen lässt: sauber balancierter Bass, klar sortierte Mitten und ein fein durchgezeichnetes Hochtonspektrum, das nie scharf wirkt. Die Original Mixes, die bei Spotify in Hi-res-Qualität (24 Bit / 44,1 kHz) vorliegen, wirken dabei einen Hauch frischer und perlender, was sich vor allem in der Brillanz von Hi-Hats, Shakern und den atmosphärischen Layers bemerkbar macht – aber wir reden hier von Feintuning auf sehr hohem Niveau, nicht von einem Qualitätsabgrund zwischen den Versionen. Die Extended Mixes auf Beatport stehen dem in nichts nach, bieten durch ihre längeren Spannungsbögen eher den zusätzlichen Raum für DJs, um Übergänge zu atmen und den hypnotischen Sog von Tracks wie „Symbiosis“ noch bewusster auszukosten; als Kaufformat orientieren sie sich dabei klanglich am klassischen 16-Bit-/44,1-kHz-Lossless-Standard.

In Kombination mit Spotify Lossless, wo die Original Mixes exklusiv in 24 Bit / 44,1 kHz FLAC verfügbar sind, und den als 16 Bit / 44,1 kHz Lossless ausgerichteten Extended Mixes bei Beatport (sowie ab dem 28. August 2026 bei weiteren Plattformen, sofern dort Lossless zum Standard gehört), entfaltet „Ascendant“ auf einer Kette wie deinem Studio-Setup oder dem Wohnzimmer-Stack sein volles Potenzial: mehr Mikrodetails in Percussion und Flächen, klarere Höhen und besser durchgezeichnete Dynamik, gerade bei komplexeren, organischen Arrangements. Klanglich fühlt sich die EP insgesamt wie ein modernes Organic- und Progressive-House-Statement an, das bei „Una Volta“ mit seinem organischen, südamerikanischen und leicht jazzigen Einschlag besonders angenehm uplifting heraussticht – ideal für diese Tage, an denen der Altbau zur Sauna wird und du die Stadt lieber von drinnen erträgst als draußen im flächenversiegelten Innenstadtbereich mit sommerlicher Fußbodenheizung.

Rating

  • Bit-Depth: 24 Bit (Originals / Spotify)
  • Sampling-Rate: 44.1 kHz
  • Sound-Quality
  • Music
  • Quality of Press-Services
  • Original Mix / Radio Edit
  • Extended Mix: 16 Bit (Beatport)
4.9

Total: max. 5 Stars

Listen & Buy
Spotify

Beatport
Wir hören über diese Ketten:

a) Studio:
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –> WiiM Ultra –> Supra RCA koaxial –> Cambridge DAC Magic Plus –> Supra Cinch –> Denon x3600H (Direct 2.1) –> Supra Sword –> Front: 2 x System Audio SA Mantra 50 || Supra Cinch –> Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10

b) Nearfield:
[Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –>] PC / Laptop: ACER A5 WIN 11 Notebook, audio-optimized –> DAC: Cambridge DAC Magic 100 –> Preamp / Headphone Amp: Auralic Taurus

c) Headphones:
Audeze EL-8 / Shure SE846 with ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
NEU: Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel

Der Shure SE846 läuft bei uns in zwei Varianten: einmal mit dem ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel, das den In-Ear tonal noch feiner öffnet, mehr Auflösung und eine größere Bühne liefert, im Alltag aber durch einen etwas lockeren Sitz der MMCX-Buchsen auffällt – auf Dauer nicht ideal. Ergänzend dazu kommt die neu hinzugekommene Kombination aus SE846 und FiiO LC-3.5D Kabel, die ebenfalls sehr gute Dynamik, einen fantastischen Punch und eine sehr schöne Feinzeichnung bietet, dabei aber durch ihren besseren Sitz und die bombenfest greifenden Stecker mechanisch deutlich vertrauenswürdiger wirkt.

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