The Cancer Files – 007 – Die Panik – Die Narkose – Das Erwachen – wie Beamen auf der Enterprise
Biopsie unter Vollnarkose: ein Tag zwischen Kontrollverlust, Panik und vorsichtiger Erleichterung. Für alle, die selbst vor Eingriffen stehen und wissen wollen, wie man mit Angst, Klinikroutine und dem Warten auf Ergebnisse umgehen kann.
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Facts
Subject: The Cancer Files
Edition: 007
Title: Die Panik – Die Narkose – Das Erwachen …
Format: Blogpost
Topic: Health
Genre: Cancer
Author: WaterDomeMusic
Release Date: 13. Februar 2026

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Episode 007
Ich schreibe diese Episode von meinem Krankenhausbett in Fulda aus. Nach einem langen Gespräch hat meine Urologin gemerkt, wie groß meine Panik vor der bevorstehenden Prostatabiopsie war – und mir nach diesem Gespräch eine Überweisung für den Eingriff unter Vollnarkose in die Hand gedrückt. Das hat mir eine enorme Last von den Schultern genommen.
Am Dienstag war der Vorbereitungstag in der Klinik: Aufnahmegespräch, mehrere Untersuchungen und das abschließende Gespräch mit der Anästhesie. Dort wurde bestätigt, dass die Biopsie unter Vollnarkose stattfinden kann – sehr strukturiert, sehr deutsch und in diesem Fall tatsächlich beruhigend.
Die Biopsie war gestern um 13 Uhr, und sie ist gut verlaufen. Keine Schmerzen, ich kann normal laufen, die Panik ist weitgehend verschwunden. Das Einzige, was schwierig war: das Aufwachen im Aufwachraum – Schwindel und Übelkeit in Wellen und collapsing realities wie in dem Film „Interstellar“, aber das Pflegepersonal war bei mir und konnte alles gut in den Griff bekommen. Heute soll ich entlassen werden, ich weiß nur noch nicht genau, wann.
Die Ergebnisse kommen in ein bis zwei Wochen und gehen dann an meinen Hausarzt, meinen Krebsspezialisten und an mich. Ich habe beschlossen, den Bericht nicht allein zu lesen, sondern mir alles Schritt für Schritt von meinen Ärzten erklären zu lassen – einfach, um den Stress runterzufahren. Ich muss nicht jedes Detail allein tragen, und ich muss auch nicht alles sofort verstehen.
Eines habe ich gelernt: Krankenhausaufenthalte folgen einem streng bürokratischen Ablauf. Wenn dir etwas nicht passt, sag es – ruhig, klar, aber bestimmt. Und wenn dir dabei der Ton entgleitet, darfst du dich auch einfach entschuldigen. Meistens versuchen die Leute dann, eine Lösung zu finden. Gestern Abend wollte man mich erst nicht aufstehen lassen, um zur Toilette zu gehen, aber nach einem Gespräch mit dem Arzt war es ab 18 Uhr erlaubt. Kommunikation zählt.
The Bottom Line
Panik lässt sich nicht einfach ausschalten, aber sie lässt sich eindämmen und kanalisieren. Diese Tage im Krankenhaus haben mir gezeigt, wie die innere Ruhe zurückkommen kann, wenn man die Kontrolle an die Ärzte abgibt und Vertrauen entgegenbringt – und wie wichtig klare Kommunikation ist, damit sich aus dem vordefinierten Klinikalltag wieder ein Stück eigenes Leben zurückgewinnen lässt.

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