Magic EP: Melodiöse House-Sphären, schwebender Gesang und verträumte Club-Weite
Elektronische Musik kann einen Raum in Bewegung setzen und gleichzeitig die Seelen der Hörer*innen verzaubern. Genau an dieser Verbindung setzt „Magic“ an. Corren Cavini kehrt mit der Veröffentlichung vom 2. Oktober 2026 zu Purified Records zurück und beschert uns gemeinsam mit downundr und AVIRA vier unterschiedliche magische Versionen.
#CorrenCavini #downundr #AVIRA #PurifiedRecords #House #MagicEP
Facts
Artist: Corren Cavini x downundr & AVIRA
Country of Origin: Netherlands
Title: Magic EP
Format: EP, Stream, Download
Genre: House
Label: Purified Records
Release Date: 02. Oktober 2026
2 x 2 Tracks – 20m 30s

At qobuz available in Hi-res
24 Bits / 44.1 kHz – Stereo

Translation? Floating button in the
top right corner of every page
Review
Getragen von den schillernden Strömungen eines ereignisreichen Jahres, das nach Wegbereitern wie „Hopes and Fears“, „Lion’s Head“ und „Darkness Into Day“ seine Fortsetzung findet, richtet sich der Blick diesmal auf die zarteren, inneren Dimensionen von Corren Cavinis Klangkosmos. Hier drängt sich nichts laut in den Vordergrund; stattdessen fließen Stimme, melodische Strömungen und eine fast organische Dynamik nahtlos ineinander. Es ist ein schwebender Dialog zwischen lauschiger Intimität und treibender Dancefloor-Energie.
Im Original webt downundrs ausdrucksstarker Gesang ein feines Netz aus Emotionen. Das Songwriting bildet den Ursprung, um den herum Corren seine schwebenden, elektronischen Soundscapes baut. Stimme und Produktion verschmelzen hier wie Wolken am Horizont, die dieselbe Geschichte erzählen. „Magic“ verliert sich nicht im reinen Vorwärtsdrang, sondern öffnet einen Raum für eine musikalische Erzählung, die fernab der Clubnächte in Gedanken weiterklingt.
Hinter downundr verbirgt sich Jeremy Redmore. Für den neuseeländischen Songwriter ist dieses Projekt der erste Atemzug unter neuem Namen, während eine reiche Biografie aus fünf Alben, vier New Zealand Music Awards, Platin-Ehren und über 30 Millionen Streams im Rock- und Pop-Universum seine Wurzeln bildet. Mit downundr öffnet er nun die Pforten zu einem neuen, elektronischen Horizont und lässt seine poetische Erfahrung tief in diesen Sound einfließen.
So treffen hier zwei Welten aufeinander: ein Produzent, dessen melodische Sprache wie ein Strom aus Licht und Bewegung fließt, und ein Sänger mit einer tiefen, erzählerischen Handschrift. Der elektronische Rahmen wird dabei zum resonanten Raum für den Song selbst – ein schwebendes Band, das die jüngeren Veröffentlichungen von Corren Cavini mit einer ganz eigenen Aura umgibt.
AVIRA öffnet im Anschluss mit seinen Remixes ein neues Tor in diesem multidimensionalen Klanggefüge. Der kanadische Produzent fängt den ätherischen Kern des Originals ein und lässt ihn in wärmeren, trance-inspirierten Club-Sphären pulsieren. Seine Musik bewegt sich stets auf dem schmalen Grat zwischen schwebender Ekstase und tanzbarer Energie – ein schimmernder Weg, den er bereits in tiefen Kollaborationen mit Koryphäen wie Armin van Buuren, Chicane, Yotto und Joris Voorn beschritten hat.
Auch jenseits dieses Releases war das Jahr 2026 für Corren Cavini ein Jahr des weiten Ausgreifens. Konzertreisen durch die USA, Europa und Afrika ließen seine Präsenz wie ein fernes, helles Signal aufleuchten. Im Amsterdamer Het Sieraad fand er zudem einen vertrauten, fast magischen Anker für seine eigene Reihe „Common_Ground“. Ein sechsstündiges, fließendes Set gab diesem Auftakt Raum zum Atmen und sich Ausdehnen – jenseits jeder verkürzten Dramaturgie.
Der in Utrecht verwurzelte Produzent begreift Musik als unsichtbares Band, das Herzen direkt berührt. Seine Live-Performances und Produktionen tragen diesen Gedanken von Amsterdam über Berlin bis nach São Paulo, Johannesburg, New York und Prag.
Als strahlender Fixpunkt im Hintergrund leuchtet sein 2025 auf Purified Records veröffentlichtes Debütalbum „A Place To Call Home“, das von Labelchefin Nora En Pure behutsam getragen wurde. Ergänzt durch Releases auf DAYS like NIGHTS, This Never Happened und Armada Music, Chartplatzierungen bei SiriusXM und den stetigen Support von Nora En Pure, Joris Voorn, Above & Beyond, Vintage Culture, Tinlicker, Lane 8, Eelke Kleijn und Korolova spannt sich ein weites, glänzendes Netzwerk um seine Kunst.
Das von Stephen Walker fotografierte Wasserfallmotiv des Covers fängt diese Idee von fließender Befreiung und ewiger Bewegung perfekt ein. Es spiegelt die zwei Facetten des Releases wider: den intimen, songgetriebenen Fluss und AVIRAs clubbezogene, trance-getränkte Reflektion. „Magic“ bleibt am Ende ein gemeinsamer, emotionaler Ursprung, von dem aus sich unendliche Wege öffnen.
Rating
-
Bit-Depth: 24 Bits
-
Sampling-Rate: 44.1 kHz
-
Sound-Quality
-
Music
-
Quality of Press-Services ( The Echo Agency)
-
Original Mix / Radio Edit
-
Extended Mix
Total (ma. 5 Stars)

Listen and Buy
Tracklist
Auf allen bekannten Download und Streaming-Plattformen bis max. 24 Bit /48 kHz
01 Corren Cavini & downundr – Magic (Radio Edit) – 4:04
02 Corren Cavini, downundr & AVIRA – Magic (AVIRA remix) – 3:46
Exklusiv bei Beatport in 16 Bit / 44,1 kHz – Lossless
03 Corren Cavini & downundr – Magic (Extended Mix) – 5:43
04 Corren Cavini, downundr & AVIRA – Magic (AVIRA Extended Remix) – 6:55
The Bottom Line
Musikalisch bewegt sich das Release im vertrauten, tief verwurzelten Corren-Cavini-Sound, der im Purified-Universum ohnehin immer seinen festen Platz findet. Unsere persönlichen Favoriten sind hier ganz klar der Radio Edit von „Magic“ (Track 1) und der dazugehörige Extended Mix (Track 3). Was hier sofort ins Gewicht fällt, sind diese perlenden, kristallklaren Piano-Lines – sie gehen buchstäblich runter wie Öl und tragen diesen unverkennbaren, berührenden Gänsehaut-Faktor in sich.
Die AVIRA-Mixe liefern solide Arbeit ab, bei der man nicht meckern kann – getreu dem Motto: „Passt scho“. Der knapp 7-minütige Extended Remix versucht DJ-Tool-Funktionalität und einen erweiterten Hörgenuss auf eine Ebene zu bringen. Das funktioniert auch ganz gut, bietet jedoch darüber hinaus beim reinen, konzentrierten Musikhören nur einen bedingten Mehrwert für den Hörer.
Technisch bewegen sich alle vier Versionen auf einem ausgesprochen hohen Niveau. Die Tracks sind äußerst sorgfältig abgemischt, die klangliche Abstimmung ist schlichtweg hervorragend. Die Höhen bleiben fein und unaufdringlich, während die Bässe nicht künstlich oder knallend nach unten drängen, sondern schlicht und wirkungsvoll ihre angemessene Tiefe entfalten. Das gesamte Klangbild bleibt dadurch wunderbar ausgewogen, kontrolliert und frei von billiger Effekthascherei.
Test-Setup & Wiedergabekette
Studio (Direct 2.1)
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-Res)
Streamer: WiiM Ultra
Digital-Verbindung: Supra RCA (koaxial)
DAC: Topping DX5 II
Analog-Verbindung: Supra Cinch
Verstärker: Denon X3600H (Betriebsmodus: Direct 2.1)
Lautsprecher-Kabel: Supra Sword
Front-Lautsprecher: 2 x System Audio SA Mantra 50
Subwoofer-Verbindung: Supra Cinch
Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10
Nearfield & Headphones
Quelle: Melco N1A / Notebook: Acer A5 Windows 11 (Audio-optimiert)
DAC: Cambridge Audio DacMagic Plus
Vorstufe / Kopfhörerverstärker: Auralic Taurus
Kopfhörer 1 (Over-Ear): Audeze EL-8
Kopfhörer 2 (Over-Ear): Beyer Dynamic DT 880 S
In-Ear Monitor 1: Shure SE846 mit ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
In-Ear Monitor 2: Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel
Entdecke mehr von WaterDomeMusic
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



