Diamond: Kathedralen aus Klang, mit voller Kraft auf die Tanzfläche
Michael Canitrot und Yana Mann verbinden auf „Diamond“ klassische Gesangskunst, filmische Weite und eine elektronische Wucht, die unmittelbar in Bewegung übersetzt wird. Ein Purified-Debüt zwischen kathedraler Größe, aufbrechender Sehnsucht und massivem Dancefloor-Sog – dunkel schimmernd, kraftvoll und zugleich schwerelos.
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Facts
Artist: Michael Canitrot, Yana Mann
Country of Origin: France
Title: Diamond
Format: 2-Track Single, Stream, Download
Genre: Melodic House
Label: Purified Records
Release Date: 06. November 2026
2 Tracks – 08m 51s

At Qobuz available in Hi-res
24 Bits / 44.1 kHz – Stereo

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Review
Michael Canitrot gibt gemeinsam mit Yana Mann sein Debüt bei Purified Records. Der französische Produzent, bekannt dafür, elektronische Musik an einige der berühmtesten Wahrzeichen der Welt zu bringen, verbindet auf „Diamond“ seine musikalische Handschrift mit der Arbeit der klassisch ausgebildeten Mezzosopranistin, Songwriterin und Produzentin.
Der Track führt orchestrale und kathedrale Einflüsse mit filmischen Klangtexturen und treibenden elektronischen Rhythmen zusammen. Daraus entsteht eine entrückte Atmosphäre, in der emotionale Tiefe und Dancefloor-Energie ineinandergreifen. Die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der beiden Beteiligten bilden dabei den Ausgangspunkt einer Zusammenarbeit zwischen klassischer Ausdruckskraft und elektronischer Bewegung.
„Diamond“ eröffnet zugleich ein weiteres Kapitel ihrer bereits gewachsenen kreativen Partnerschaft. Yana hatte Michael schon bei seinem besonderen Auftritt am Eiffelturm auf der Bühne begleitet. Ihre Erfahrung in der klassischen und zeitgenössischen Musik ergänzt seinen melodisch geprägten Produktionsansatz und führt die gemeinsame musikalische Arbeit nun in das Umfeld von Purified Records.
Als Schöpfer der „Monumental Tour“ hat sich Michael einen Namen damit gemacht, außergewöhnliche Orte in immersive musikalische Erlebnisse zu verwandeln. Seine Auftritte verbinden Musik, Architektur und Licht zu einer gemeinsamen Inszenierung, in der der jeweilige Schauplatz selbst Teil des Erlebnisses wird.
Der Bogen reicht vom Eiffelturm über die Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris bis zur Freiheitsstatue im Rahmen seines jüngsten Projekts „Liberty Lights“. Historische Bauwerke und kulturell bedeutende Orte bilden damit nicht bloß den Hintergrund seiner Auftritte. Sie gehören zu einem Konzept, das elektronische Musik mit der räumlichen Wirkung und der besonderen Ausstrahlung dieser Schauplätze zusammenführt.
Auch die Verbindung mit Purified Records reicht über das Studio hinaus. Zu Michaels Einstieg beim Label gehört in diesem Jahr seine Teilnahme am Purified-Showcase während des Amsterdam Dance Event. Damit bringt er seine musikalische Vision ebenso auf die Bühne des Labels und vor dessen Publikum.
Das Artwork zeigt eine Fotografie von Adi Albulescu. Der in Rumänien ansässige Fotograf widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Natur und dem Unterwegssein im Freien. Seine Aufnahme entstand am Diamond Beach in Island und zeigt die filigranen Strukturen des Eises vor schwarzem Sand.
Dieses Zusammenspiel schafft eine natürliche visuelle Verbindung zum Titel „Diamond“. Zugleich greift das Motiv Purifieds Wertschätzung für die Natur auf: Helles, durchscheinendes Eis begegnet einem dunklen Untergrund, feine Strukturen stehen neben den rauen Formen einer besonderen Küstenlandschaft.
Mit dem Bild verbindet das Label außerdem einen Hinweis auf deren Schutz. Wer dazu beitragen möchte, Küstenlandschaften wie diese zu erhalten, findet bei Only One Informationen und Möglichkeiten, den Ozean- und Klimaschutz zu unterstützen.
Rating
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Bit-Depth: 24 Bits (Hi-res)
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Sampling-Rate: 44.1 kHz
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Sound-Quality
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Music
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Quality of Press-Services (The Echo Agency)
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Original Mix / Radio Edit
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Extended Mix
Total (max. 5 Points)

Listen and Buy
Tracklist
01 Michael Canitrot, Yana Mann – Diamond (Radio Edit) – 122 BPM – 02:54 (All Platforms)
02 Michael Canitrot, Yana Mann – Diamond (Extended Mix) – 122 BPM – 05:57 (Beatport only)
The Bottom Line
Kathedral, immens tief und breit: „Diamond“ zieht uns mit voller Wucht auf die Tanzfläche und legt dabei eine Sehnsucht frei, die weit über den nächsten Takt hinausreicht. Erinnerungen an Enigma schimmern durch, doch hier drängt alles kräftiger nach vorn. Eine Welle, die uns hochhebt und schweben lässt. Fast zu viel Gefühl – und doch genau richtig.
Beide Fassungen liegen uns als native 24-Bit-Master mit 44,1 kHz von Purified Records vor; der Extended Mix wird bei Beatport dagegen in 16 Bit angeboten. Technisch ist das für uns in Ordnung. Beim Hören über unsere Ketten steht hier aber eindeutig die emotionale und körperliche Wirkung im Mittelpunkt, nicht die Formatfrage.
Test-Setup & Wiedergabekette
Studio – Direct 2.1
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-Res)
Streamer: WiiM Ultra
Digital-Verbindung: Supra RCA, koaxial
DAC: Topping DX5 II
Analog-Verbindung: Supra Cinch
Verstärker: Denon X3600H, Direct 2.1
Lautsprecher-Kabel: Supra Sword
Front-Lautsprecher: 2 × System Audio SA Mantra 50
Subwoofer-Verbindung: Supra Cinch
Subwoofer: System Audio Saxo 10
Nearfield & Headphones
Lautsprecher: 2 × KEF X300A, aktiv, Hi-res
Quelle: Melco N1A / Notebook Acer A5, Windows 11, audio-optimiert
DAC: Cambridge Audio DacMagic Plus
Vorstufe / Kopfhörerverstärker: Auralic Taurus
Kopfhörer 1: Audeze EL-8
Kopfhörer 2: Beyer Dynamic DT 880 S
In-Ear Monitor 1: Shure SE846 mit ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
In-Ear Monitor 2: Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel
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