Adam Marcos, Chris Howard – All We’ve Got – EP – 2026

All We’ve Got: Einen Moment festhalten, bevor er zur Erinnerung wird

Mit „All We’ve Got“ veröffentlicht Adam Marcos seine erste eigene EP auf Purified Records. Der gemeinsame Titeltrack mit Chris Howard und das Solo-Instrumental „The Memory Between“ beleuchten das Thema Erinnerung aus zwei Perspektiven. Beide Stücke liegen als Radio Edit und Extended Mix vor.

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Facts
Adam Marcos, Chris Howard - All We’ve Got - EP - 2026

Artist: Adam Marcos, Chris Howard
Country of Origin: New York City, USA / Liverpool, UK
Title: All We’ve Got EP
Format: EP, Stream, Download
Genre: Melodic House, Progressive House
Label: Purified Records
Release Date: 16. Oktober 2026
4 Tracks – 20m 12s

Hi-res 42

At Qobuz available in Hi-res
24 Bits / 44.1 kHz – Stereo

UK-Flag 42

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Review

Nach seinem Purified-Debüt gemeinsam mit Sky Garden auf „Fragments XXXVI“ kehrt Adam Marcos mit seiner ersten eigenen EP zum Label zurück. „All We’ve Got“ vereint zwei Kompositionen, die sich um das Gefühl drehen, einen Moment festhalten zu wollen, bevor er zur Erinnerung wird. Für den Titeltrack arbeitet der New Yorker Produzent mit Chris Howard zusammen; „The Memory Between“ steuert er als Solo-Instrumental bei.

Adam hat seinen Sound über mehr als ein Jahrzehnt von cluborientierten Anfängen in eine melodischere, progressive und entspanntere Richtung entwickelt. Atmosphärische Texturen und emotionales Songwriting gehören zu den Schwerpunkten, die er in seiner Künstlerbiografie beschreibt. Die neue EP knüpft an diese Ausrichtung an und stellt eine gesungene Zusammenarbeit einem eigenständigen Instrumental gegenüber.

Chris Howard hat unter anderem mit Helsloot und Ferry Corsten gearbeitet. Purified-Hörern ist er bereits durch „Colourblind“ mit Mees Salomé bekannt. Auf „All We’ve Got“ prägt seine Stimme den Titeltrack, dessen Wärme und Intimität im Mittelpunkt der Release Notes stehen. „The Memory Between“ führt das Thema ohne Gesang weiter und öffnet sich nach der Beschreibung des Labels zu einem weitläufigeren, nachdenklichen Arrangement. Es handelt sich dabei nicht um eine Instrumentalversion des Titelstücks, sondern um eine zweite Komposition.

Beide Tracks erscheinen als Radio Edit und Extended Mix. „All We’ve Got“ kommt auf 4:37 beziehungsweise 6:43 Minuten, „The Memory Between“ auf 3:17 beziehungsweise 5:35 Minuten. Alle vier Fassungen bewegen sich bei 122 BPM. Damit stehen sowohl kompaktere Versionen als auch längere Fassungen für den Einsatz im Set zur Verfügung.

Das Cover stammt von Sandra Pesonen, einer in Raja Ampat ansässigen Fotografin und Meeresschützerin. Ihre Luftaufnahme zeigt bewaldete Küsten und die Übergänge zwischen Land und Wasser. Pesonen dokumentiert diese Lebensräume nicht nur fotografisch, sondern engagiert sich auch für die Wiederherstellung von Korallenriffen. Dabei verbindet sie praktische Riffpflege mit Lern- und Mitmachangeboten für Besucher.

Der begleitende Hinweis auf „Only One“ steht bei Purified Records in einem größeren Zusammenhang. Labelgründerin Nora En Pure engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Ozeane und des Klimas und verbindet dieses Anliegen mit ihrer musikalischen Arbeit. Natur- und Unterwasserfotografie auf den Covern sowie Hinweise auf Schutzorganisationen und konkrete Kampagnen ziehen sich durch die Veröffentlichungen des Labels. Mit „Only One“ besteht seit 2023 eine langfristig angelegte Zusammenarbeit. Auch Sandra Pesonens Beitrag führt diesen Gedanken weiter: Hinter dem Cover steht eine Fotografin, die sich selbst für den Erhalt der gezeigten Lebensräume einsetzt.

Adam Marcos
Adam Marcos

Wie dringlich dieses Engagement bleibt, unterstreicht der am 21. Oktober 2026 veröffentlichte Klimabericht des UN-Umweltprogramms UNEP: Bei Fortsetzung der gegenwärtigen Klimapolitik könnte sich die Erde bis zum Ende dieses Jahrhunderts um 2,8 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmen. Die Ozeane haben bislang rund 90 Prozent der zusätzlichen Wärme und etwa ein Viertel der menschengemachten CO₂-Emissionen aufgenommen. Sie puffern damit einen erheblichen Teil unserer Belastung des Klimas ab – bleiben davon aber selbst nicht unberührt.

Wer sich engagieren möchte, findet auf Only One Kampagnen zum Schutz der Meere und des Klimas sowie Möglichkeiten, entsprechende Initiativen zu unterstützen. Auch auf Instagram könnt ihr Only One unter @onlyone folgen: Schaut vorbei, informiert euch und beteiligt euch an einem Anliegen, das euch wichtig ist. Auch das Teilen der Kampagnen kann helfen, weitere Menschen auf die Projekte aufmerksam zu machen. Die Landschaften auf den Purified-Covern sind mehr als schöne Gegenwelten zum Alltag: Es sind Lebensräume, deren Zukunft auch von unserem Handeln abhängt.

Rating

  • Bit-Depth: 24 Bits (Beatport:16 Bits)
  • Sampling-Rate: 44.1 kHz
  • Sound-Quality
  • Music
  • Quality of Press-Services (The Echo Agency)
  • Original Mix / Radio Edit
  • Extended Mix
4.9

Total (max. 5 Stars)

Listen and Buy
Tracklist

Verfügbar auf allen bekannten Download und Streaming Plattformen bis max. 24 Bits / 44.1kHz

01 All We’ve Got feat. Chris Howard (Radio Edit) – 122 BPM – 4:37
02 The Memory Between, Intrumental (Radio Edit) – 122 BPM – 3:17

Exklusiv verfügbar bei Beatport in 16 Bits / 44.1kHz, Lossless

03 All We’ve Got feat. Chris Howard (Extended Mix) – 122 BPM – 6:43
04 The Memory Between, Instrumental (Extended Mix) – 122 BPM – 5:35

The Bottom Line

Vertraut vom ersten Moment an, sympathisch und beinahe schmeichelnd: „All We’ve Got“ und „The Memory Between“ zeigen, wie berührend klassischer Melodic House im Purified-Gewand weiterhin sein kann. Beide besitzen Wiedererkennungswert und bilden eine stimmige musikalische Einheit. Auch die Extended Mixes überzeugen mit sorgfältig geführten Spannungsbögen und fein gesetzten Hooks und Drops. In schlichten Worten: Diese EP ist wunderschön – Musik für die Seele, die wärmt und Sonne in den trüben Herbst bringt.

Die nativen Promo-Master in 24 Bit / 44,1 kHz überzeugen über das unten aufgeführte Nearfield-Setup, einschließlich des Audeze EL-8, mit hervorragendem Mastering und einem homogenen Klangbild. Die Höhen sind fein gestaltet, ohne Härte; warme Mitten tragen Chris Howards Stimme sanft und angenehm. Ein sattes Bassfundament und runde Beats verbinden diesen schmeichelnden Charakter mit dem nötigen Nachdruck für den Dancefloor. Die Extended Mixes sind bei Beatport in 16 Bit / 44,1 kHz Lossless erhältlich.

Test-Setup & Wiedergabeketten

Studio (Direct 2.1)

  • Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-Res)
  • Streamer: WiiM Ultra
  • Digital-Verbindung: Supra RCA (koaxial)
  • DAC: Topping DX5 II
  • Analog-Verbindung: Supra Cinch
  • Verstärker: Denon X3600H (Betriebsmodus: Direct 2.1)
  • Lautsprecher-Kabel: Supra Sword
  • Front-Lautsprecher: 2 x System Audio SA Mantra 50
  • Subwoofer-Verbindung: Supra Cinch
  • Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10

Nearfield & Headphones

  • Lautsprecher: 2 x Yamaha NX-N500 (Aktiv, Hi-res)
  • Quelle: [Melco N1A] / Notebook: Acer A5 Windows 11 (Audio-optimiert)
  • DAC: Cambridge Audio DacMagic Plus
  • Vorstufe / Kopfhörerverstärker: Auralic Taurus
  • Kopfhörer 1 (Over-Ear): Audeze EL-8
  • Kopfhörer 2 (Over-Ear): Beyer Dynamic DT 880 S
  • In-Ear Monitor 1: Shure SE846 mit ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
  • In-Ear Monitor 2: Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel

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