Artic White – Once We Were / Summer 98 – EP – 2026

Artic White mit Tiefgang und Sommer-Nostalgie – für Club-Floors, Festival-Bühnen und detailverliebtes Kopfhörer-Listening.

Mit „Once We Were / Summer 98“ legt Artic White eine EP vor, die seine Stärke für emotional aufgeladene, melodische Progressive- und Organic-House-Momente sehr klar auf den Punkt bringt. Das Release zielt hörbar auf den Club Dancefloor und die großen Festival-Bühnen, entfaltet seinen Detailreichtum aber ebenso eindrucksvoll zuhause über hochwertige Kopfhörer oder In-Ears.
#ArticWhite #Univack #OrganicHouse #ProgressiveHouse #WaterDomeMusic

Facts
Artic White – Once We Were / Summer 98 EP

Artist: Artic White
Country of Origin: Sardinia, Italy
Title: Once We Were / Summer 98
Format: 2-Track EP (Streaming, Download)
Genre: Organic House, Progressive House
Label: Univack Records
Release Date: 17 July 2026 / 14 August 2026
2 Tracks – 6m 33s / 14m 11s

Hi-res 42

At Spotify available in
24 Bit / 44.1 kHz Hi-res

UK-Flag 42

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Review

Artic White hat sich in erstaunlich kurzer Zeit von der Spitze der Organic- und Progressive-House-Landschaft direkt in die Herzen der Fans gespielt. Mit der am 17. Juli 2026 bei Univack Records erschienenen 2-Track-EP „Once We Were / Summer 98” wird er seinen Weg erfolgreich fortsetzen. Geboren auf Sardinien, entwickelt er einen emotionalen, introspektiven und atmosphärischen Sound, der bewusst zwischen Club-Fokus und hörbar frischer Detailarbeit balanciert. Das Projekt, 2024 unter der Mentorschaft von Lost Desert gestartet, steht für die Symbolik der Farbe Weiß – Reinheit, Klarheit, kreativer Neuanfang – und setzt diese Idee in leuchtenden Akkordfolgen, emotionaler Tiefe und fein ausgearbeitetem melodischem Storytelling musikalisch um.

Seinen internationalen Durchbruch hatte Artic White mit „Libera“ auf David Hohmes Label „Where The Heart Is“, später prominent platziert auf einer Buddha-Bar-Compilation 2025. Es folgten „Luce“ auf Amulanga und der Karriere-Meilenstein „Voce“ auf Songuara, das auf Platz 1 der Beatport-Organic-House-Charts kletterte, monatelang in den Top 10 blieb und als bester Organic House Hype Track 2025 nominiert wurde. 2026 setzt er diese Linie fort: „Frozen Tears“ erschien am 03. Juli 2026 auf Purified Records als Teil des Purified-Fragments-XXXVII-Samplers und zeigt ihn erneut als Artist, der emotionale Tiefe und Club-Tauglichkeit souverän verbindet. Vor diesem Hintergrund wirkt die Univack-EP wie ein bewusst fokussiertes Statement: zwei Tracks, jeweils mit Original- und Extended-Mixes, die seine Bandbreite klar offenlegen, ohne sich zu verzetteln.

„Once We Were“ eröffnet die EP und zeigt die ernstere, progressivere Seite von Artic White. Mit 123 bpm in Em positioniert sich der Track genau dort, wo Melodic und Progressive House sich treffen, ohne dabei in statische Genre-Klischees zu zerfallen. Die Fundamentarbeit übernimmt eine energetische, tief reichende Bassline, die den Club-Floor und große PAs mühelos trägt, während darüber Chords, Stabs und emotional getönte Pads den Raum öffnen. Dazu kommt eine hypnotische Synth-Sequenz, die sich nach und nach ins Unterbewusstsein bohrt – ein klassischer Hook, der nicht schreit, sondern sich einschleicht. Im Original Mix ist „Once We Were“ kompakt und präzise angelegt: ein Progressive-/Melodic-Hybrid mit energetischer Bassline, emotionalen Pads und einer hypnotischen Sequenz, der die ernstere Seite von Artic White präzise und clubtauglich einfängt. Ideal für Sets und Radioshows, die erzählende Tiefe in begrenzter Zeit suchen und trotzdem nicht auf dramaturgische Bögen verzichten wollen.

Im Extended Mix entfaltet „Once We Were“ dann sein volles Potenzial für den Club und die großen Bühnen. Hier liegt der eigentliche Zauber in einem Moment, der fast beiläufig kommt: Ab etwa 2:37 setzen diese sich wiederholenden, magisch flirrenden Pianoketten ein. Sie schieben sich über den nach vorne treibenden, tief hinabreichenden Beat und injizieren dem Track feine, faszinierende, fast arktisch kühle Soundmaserungen. Plötzlich wirkt die Bassline nicht mehr nur als Motor, sondern als Untergrund, über dem sich ein filigranes, leuchtendes Netz aus Melodie entfaltet. Dieser Kontrast aus Wärme im Low End und kristallklarer Kühle in den Höhen ist genau das, was „Once We Were“ nachhaltig im Kopf verankert – und was auf hochwertigen Club-Systemen ebenso wirkt wie auf einer guten 2.1-Kette oder unter exzellenten Kopfhörern. Gerade im Extended Mix wird „Once We Were“ so zum erzählerischen Werkzeug: ein perfektes Tool für narrative Club- und Festival-Sets, bei denen Energie und Emotion zugleich hochgezogen werden und ein Festival-Floor vom bloßen Tanzen ins gemeinsame „innerliche Reisen“ kippt, während der Original Mix als kondensierte Essenz desselben Moments funktioniert.

„Summer 98“ zeigt im Anschluss die andere Seite von Artic Whites Handschrift und atmet eine deutlich wärmere, organischere Sensibilität. Ebenfalls mit 123 bpm, diesmal in Abm, bleibt der Track im gleichen Tempo-Fenster, verschiebt jedoch den emotionalen Fokus hin zu Sommer-Nostalgie, Licht und einer freudigen und lockeren Stimmung. Der Track kommt angenehm warm, stimmungsvoll und nostalgisch daher – wie eine Sommererinnerung, die in Musik gegossen wurde. Und genau so fühlt sich „Summer 98“ an: weniger wie eine konkrete, nacherzählte Erinnerung, mehr wie das diffuse Gefühl, das bleibt, wenn man dem gerade vergangenen Sommer melancholisch hinterherträumt.

Artic White
Artic White

Der Track hat etwas Magisches und erinnert ein wenig an die uplifting melodischen Werke des französischen Kollegen French 79. Der French-Touch-Mastermind steht für unter die Haut gehende und melodisch immens starke, synthetische Journeys, die mit klaren Linien und cineastischer Weite arbeiten. „Summer 98“ teilt diese Ästhetik, verankert sie aber im Organic-/Progressive-House-Rahmen: klare, leuchtende Synth-Melodien, die über einem warm pulsierenden, organischen Unterbau schweben, mit genug Luft im Arrangement, damit sowohl Club-PAs als die große Analge zu Hause ihre Detailstärke ausspielen können. Im Original-Mix wirkt „Summer 98” wie ein perfektes Fazit des großen Extended-Mixes: strukturierte Wärme im Low End, zurückgenommene, aber wirkungsvolle Percussion und sanft strahlende Leads, die sich sofort auf Rooftops, Beach-Clubs, Festival-Sunrise-Slots oder die eigene Hörblase unter dem Lieblings-Kopfhörer übertragen lassen.

Im Extended Mix kann der Track die Flügel ausbreiten, losfliegen und den Hörer verzaubern. Subtile Variationen in den Harmonien, kleine Verschiebungen im Layering und ein bewusstes Spiel mit Spannung und Entspannung machen den Track zum Soundtrack für die Reise durch deinen Sommer mit der Person, die du liebst. Für Fans von melodisch verzaubernder Dancefloor-Sounds ist dieser brillante Extended Mix der ideale Track, um ein Set in Richtung cineastischer, großflächiger Emotion zu öffnen, ohne den bodenständigen Groove zu opfern, und er eignet sich hervorragend, um von einem Peak-Moment wieder sanft in eine offene, träumerische Stimmung hinunterzugleiten – perfekt für Sunrise-Slots, späte Festival-Sets oder diese Übergangsphasen, in denen du deine Fans weder verlieren noch überfordern willst.
Für mich einer der großen Summer-Hits des Jahres 2026.

Die beiden Tracks ergänzen sich perfekt und ergeben eine EP, die nicht laut um Aufmerksamkeit bettelt, sondern mit Eleganz und Klarheit überzeugt. „Once We Were“ liefert den progressiveren, innerlich spannungsvollen Pol, „Summer 98“ setzt den warmen, sommernostalgischen Gegenpart mit einer stetig pulsierenden Energie. Gemeinsam erzählen sie eine kleine, in sich geschlossene Geschichte, die auf dem Club-Floor genauso funktioniert wie auf Festival-Bühnen oder in einer konzentrierten Listening-Session mit einer guten 2.1 Installation.

Track Listing

Spotify Only (24 Bit, Hi-res)
01 – Once We Were (Original Mix) – 123 bpm / Em – 3:22
02 – Summer 98 (Original Mix) – 123 bpm / Abm – 3:12

Beatport (16 Bit, Lossless)
03 – Once We Were (Extended Mix) – 123 bpm / Em – 7:53
04 – Summer 98 (Extended Mix) – 123 bpm / Abm – 6:18

The Bottom Line

Auch bei „Once We Were / Summer 98“ fährt Univack wie immer die bewährte Format-Strategie: Die Original Mixes von „Once We Were“ und „Summer 98“ starten exklusiv bei Spotify in 24 Bit / 44,1 kHz. Sie klingen sehr klar und weit, mit exzellenter räumlicher Abbildung, sind mit 3:22 bzw. 3:12 aber relativ kurz und damit perfekt für Radioshows und kompakte Set-Slots. Die Extended Mixes laufen für vier Wochen als Beatport-Exclusives, sowohl im Stream als auch im Downloadkauf und liegen als 16-Bit-Lossless-Downloads vor. Die Extended Mixes bieten mit einer Laufzeit von 7:53 („Once We Were“) und 6:18 („Summer 98“) genau den Raum, den lange Spannungsbögen und dramaturgische Club-Sets brauchen. Ab dem 14. August 2026 wird das Release auf allen bekannten Plattformen verfügbar sein, von 16-Bit-Lossless bis zu 24 Bit / 44,1 kHz.

„Once We Were / Summer 98“ ist kein lautes „Look at me“-Release, sondern ein sehr bewusst gesetztes Statement: Diese EP gehört mit zum Besten, was das laufende Jahr 2026 bislang hervorgebracht hat. Artic White zeigt, wie klar seine musikalische Identität inzwischen ist und wie fein er diese zwischen ernster Progressivität und Sommer-Nostalgie ausbalanciert. „Once We Were“ überzeugt mit innerer Spannung, Bassdruck und diesen magischen Pianomomenten im Original und Extended Mix, der den Track zu einem Story-Tool für Club- und Festival-Sets macht. „Summer 98“ liefert dazu den warmen, stimmungsvollen Gegenpol – mit einer Melodik, die durchaus in einer Linie mit French House Göttern wie French 79 gelesen werden kann, nur eben fest im Organic-/Progressive-Kosmos verankert.

Technisch liefert Univack, gemastert von Integral Bread, das, was man von einem Label im Progressive-/Melodic-Segment erwarten darf: klare Stereobühne, druckvolles Low End, luftige Höhen, die sowohl auf großen PAs als auch auf hochwertigen Home-Setups und Kopfhörern differenziert bleiben. Für DJs sind die Extended Mixes die natürliche Wahl für narrative, festivaltaugliche Sets, während die Original Mixes ihre Stärke in Radioshows und kompakteren Club-Slots ausspielen. Klanglich und musikalisch liegen sowohl Original- als auch Extended-Versionen auf allererster Sahne-Niveau – ein Beispiel dafür, wie gut Univack und Integral Bread Hi-res-Formate und Clubtauglichkeit zusammenbringen.

Rating

  • Bit-Depth: 24 Bit
  • Sampling-Rate: 44.1 kHz
  • Sound-Quality
  • Music
  • Quality of Press-Services
  • Original Mix / Radio Edit
  • Extended Mix
4.9

Zusammenfassung

Listen & Buy
Wir hören über diese Ketten:

a) Studio:
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –> WiiM Ultra –> Supra RCA koaxial –> Cambridge DAC Magic Plus –> Supra Cinch –> Denon x3600H (Direct 2.1) –> Supra Sword –> Front: 2 x System Audio SA Mantra 50 || Supra Cinch –> Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10

b) Nearfield:
[Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –>] PC / Laptop: ACER A5 WIN 11 Notebook, audio-optimiert –> DAC: Cambridge DAC Magic 100 –> Preamp / Headphone Amp: Auralic Taurus

c) Kopfhörer / In-Ears:
Audeze EL-8
Audeze SINE
Shure SE846 with ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
NEU: Shure SE846 mit FiiO LC-3.5D Kabel

Gerade die Kombination aus dem neu hinzugekommenen Shure SE846 und dem ebenfalls neuen FiiO LC-3.5D Kabel ist für solche Releases ein echter Gewinn. Der SE846 gilt seit Jahren als sehr ernstzunehmender In-Ear mit kräftigem Tiefbass, detaillierten Mitten, klaren Höhen und hoher Abschirmung, während das FiiO LC-3.5D als hochwertiges Silber-Litz-Kabel auf saubere Leitfähigkeit, bessere Separation und eine stabile räumliche Abbildung ausgelegt ist. In der Praxis sitzt das neue Kabel deutlich besser, bietet mehr Dynamik bei gleichzeitig sehr schöner Feinzeichnung und öffnet die räumliche Darstellung noch einmal hörbar. Dazu kommen bombenfest sitzende Stecker und Buchsen, was nicht nur mechanisch Vertrauen schafft, sondern auch im Alltag dafür sorgt, dass der Fokus komplett auf der Musik bleibt.

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