FLOW 07 – 2026 – Week 28 – Budakid, Kölsch, Adriatique – und mittendrin Matan Caspi & Aaron Suiss: Week 28 verschiebt FLOW 07 deutlich in Richtung Peak-Time-Moment.
FLOW 07 – 2026 | Week 28 zieht das Tempo an: Zwischen Colorize, Univack, Einmusika, Purified, Anjunadeep und X Recordings entsteht eine Playlist, die Melodic House, Progressive House, Techno und Acid in ein langes, fließendes Club-Narrativ übersetzt. Im Mittelpunkt stehen Matan Caspi & Aaron Suiss mit ihrer Univack-EP „Purple Tooth / Linear Chains“ – eingerahmt von Budakid, Kölsch, Adriatique, Ellen Allien und Atjazz.
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Facts
Artist: Various
Country of Origin: Germany
Title: FLOW 07 – 2026 | Week 28
Format: Playlist, Stream
Genre: ORGANIC – MELODIC – PROGRESSIVE
Hosted & Compiled by: WaterDomeMusic
Release Date: 12. Juli 2026
53 Tracks – 4h : 12m

At Spotify available up to
24 Bits / 44.1 kHz (Hi-res) – Stereo

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Playlist – Gefühl und Verlauf
Den dramaturgischen Startpunkt von Week 28 bildet „Arcade“ von Sound Quelle & M.O.S. auf Colorize – ein Track, der mit 124 BPM, hohem Instrumentalanteil und einer Mischung aus Progressive, Melodic und Organic House sofort in einen leicht schimmernden, aber noch nicht überdrehten Zustand zieht. Direkt danach fährt die Playlist den Energie-Level schrittweise hoch: „Before You Go“ (Dimitri Vangelis & Wyman, Kevin de Vries, Luxtides) kommt mit Tomorrowland-Einschlag, „Get It Back“ von Lampe und „Lost in the Cold“ von Eryc Karezza spannen das Feld zwischen minimalem Techno-Druck und organischer Wärme auf. Week 28 fühlt sich dadurch von Beginn an wie ein Set an, das bewusst vom frühen Abend in Richtung Peak-Time denkt.
Mittendrin stehen Matan Caspi & Aaron Suiss als Artist of the Week mit ihrer Univack-EP „Purple Tooth / Linear Chains“. Beide Tracks operieren im Schnittfeld von Progressive House, Melodic Techno und Progressive Trance, arbeiten mit klaren, fordernden Grooves und einem Sounddesign, das sofort nach großen, dunklen Floors klingt. Zwischen Colorize- und Purified-Momenten setzt diese Univack-Mini-Achse ein deutliches Statement: Hier geht es nicht nur um schöne Melodien, sondern um strukturell durchdachten Progressive-Sound, der sich über mehrere Minuten aufbaut und wieder entlädt.
Im weiteren Verlauf ziehen die Techno- und Acid-Kanten deutlich an. Ellen Allien („Fantazy“), Jody 6 („Psychedelic Disco Freak“), Solee („Wenn Der Geist Erwacht“), Gabriel Moraes’ Remix von „Look At Me“ und spätere Tracks wie Kölsch („Picasso“), Adriatique („Coming Home“) und Oliver Schories („Blur Protocol“) sorgen dafür, dass Week 28 zeitweise spürbar Richtung Peak-Time- und Afterhour-Zone kippt. Acid Techno, Hard House, Minimal Techno, Slap House und Tech House sind nicht nur Farbtupfer, sondern bauen eine mittlere bis späte Phase, in der das Set gefühlt deutlich größer und körperlicher wird. Gleichzeitig halten melodische Klammern – etwa Mees Salomé, Galexis, Eric Luttrell, Budakid oder Songspire-Cuts – den FLOW-Fokus auf Tiefenstaffelung und Emotion.
Tragende Säulen der Ausgabe
Neben Matan Caspi & Aaron Suiss gibt es in dieser Week eine Reihe von Artists, die die Playlist maßgeblich formen. Sound Quelle ist gleich zweimal präsent („Arcade“, „Snow“) und steht wie gewohnt für einen hochmusikalischen, leicht trance-infizierten Progressive-House-Ansatz mit organischen Nuancen. Mees Salomé & Chris Howard („Colourblind“) bringen den typischen Purified-Mix aus Melodic Techno, Melodic House und vokal getragener Emotion ein. Luis Santana & Cafe De Anatolia („No Se“), Facu Bausset & Xarly Reyes („The Ending Of The Self“), Tony Shades & MYNY („Eerdberry“) und Alice DiMar („Savanna Savage“) markieren die organische, afro-angehauchte Seite von Week 28 – dort, wo Organic House, Afro House, Afro Tech und Progressive House ineinanderfließen.
Budakid taucht mit „Where It Goes“ als vertraute Konstante auf, die den Melodic-House-/Progressive-Strang aus Week 27 weiterschreibt. Kölsch („Picasso“), Adriatique („Coming Home“) und Oliver Schories („Blur Protocol“) besetzen die große Melodic-Techno-Bühne, während ALOTT („Infinity“), BARTS („Rollin“), Olsvangèr („In A Nutshell“) und KUKO („Nur Wegen Dir“) die technoidere, zum Teil härtere und rave-orientierte Ecke abdecken. Besonders spannend ist Atjazz mit „Love You Day One“: nu jazz, jazz house, deep house und acid jazz bringen eine völlig andere, warm groovende Textur ins Spiel, die gegen Ende der Playlist wie ein bewusster Bruch mit dem Peak-Time-Druck wirkt und die Brücke zurück in einen kontemplativeren Zustand schlägt.
Analyse – Energie, Danceability, Stimmung
Aus Chosic-Perspektive liest sich Week 28 wie eine sauber gebaute Club-Nacht in mehreren Phasen. Der Grundpuls liegt überwiegend zwischen 122 und 130 BPM, mit einzelnen Ausreißern nach oben (140 BPM bei Ellen Allien, 155 BPM bei KUKO, 135 BPM bei ALOTT), die die Peak-Momente markieren. Die Danceability bleibt durchweg hoch bis sehr hoch: Viele Tracks bewegen sich im Bereich 60–80, einige Techno/Hard-Techno-Themen brechen das bewusst etwas auf, bringen dafür deutlich höhere Energy-Werte mit.
Instrumental-Anteile sind überwiegend stark – viele Tracks agieren als klassische Club-Werkzeuge mit klaren Strukturen, langen Builds, zurückhaltenden Vocals oder reinen Vocal-Fragmenteinsätzen. Vocal-getriebene Stücke wie „Before You Go“, „Colourblind“, „How Will I Know?“ oder „Love You Day One“ setzen gezielte emotionale Ankerpunkte, ohne die Playlist in Richtung Song-orientierte Compilation zu kippen. In der Valence-Spannung reicht das Spektrum von dunklen, treibenden Techno- und Acid-Nummern bis zu hoffnungsvoll schimmernden Progressive- und House-Momenten – insgesamt hat Week 28 aber einen spürbar nocturnen, cluborientierten Grundton, der eher in Richtung Nacht, Beton und Laser als in Richtung Sonnenaufgang am Strand zeigt.
Klassiker- und Referenzmomente
Auch wenn Week 28 nicht mit einem expliziten „Klassiker der Woche“ arbeitet, gibt es mehrere Referenz- und Kontextpunkte, die wie kleine Marker durch die Playlist führen. Kölsch, Adriatique, Ellen Allien, Atjazz und Budakid stehen jeweils für sehr unterschiedliche, aber historisch gewachsene Linien innerhalb von Techno, Melodic Techno, Deep House und Progressive. Ihre Präsenz macht deutlich, dass FLOW 07 – Week 28 nicht nur die aktuellen Release-Sheets abbildet, sondern bewusst mit Katalog- und Szenewissen arbeitet: Einmiska, Einmusika, Songuara, Anjunadeep, Univack, Colorize, Purified, Cafe De Anatolia, X Recordings, Freerange – das sind gewachsene Koordinaten, die hier als Landkarte dienen.
Kontext und Kuratierung
Vor diesem Hintergrund wirkt Week 28 wie eine Fortsetzung und zugleich ein Kontrast zu Week 27. Während Week 27 stärker zwischen Organic House, Melodic House und Trance-Historie pendelte, legt Week 28 eine deutlich technoidere, acid-lastigere und peakigere Schicht oben drauf. Gerade im Kontext der persönlichen Situation – weniger Zeit, weniger Energie, mehr Fokus – ist das bemerkenswert: Statt sich in „Easy Listening“ zurückzuziehen, markiert diese Ausgabe einen sehr wachen, körperlich orientierten Blick auf die Szene. Es geht um Artists, die in Clubs, auf Festivals und in DJ-Mixes funktionieren, ohne die Feinheiten von Melodic, Progressive und Organic House zu vernachlässigen.
Artist of the Week – Matan Caspi & Aaron Suiss
Im Zentrum von Week 28 stehen Matan Caspi & Aaron Suiss mit ihrer Univack-EP „Purple Tooth / Linear Chains“. Beide Tracks bewegen sich im Spannungsfeld von Progressive House, Melodic Techno und Progressive Trance: „Purple Tooth“ mit seinem straffen Groove, den prägnanten, leicht hypnotischen Lead-Figuren und einem sehr aufgeräumten, technisch ausgefeilten Sounddesign; „Linear Chains“ als die etwas offener atmende, melodisch breiter angelegte Schwester, die sich über mehrere Minuten subtil aufbaut.
Matan Caspi ist seit Jahren eine feste Größe in der internationalen Progressive-Szene, seine Releases auf Labels wie Outta Limits, Sprout, Global Underground oder eben Univack haben ihn zu einem Referenznamen für organisch-dichte, zugleich sehr cluborientierte Produktionen gemacht. Aaron Suiss bringt als Produzent und DJ mit Wurzeln in der globalen Melodic-House- und Progressive-Szene eine eigene Handschrift ein: ein Gespür für emotional aufgeladene Akkorde, ansteigende Spannungsbögen und Arrangements, die sowohl im DJ-Set als auch im konzentrierten Kopfhörer-Modus funktionieren.
Dass beide als Artist of the Week in FLOW 07 – Week 28 hervorgehoben werden, ist folgerichtig: Ihre EP steht exemplarisch für das, was diese Ausgabe zusammenhält – eine klare Progressive-Achse, die Melodic Techno, Trance-Referenzen und organische Elemente miteinander verschränkt, ohne in bloße Effekt-Ästhetik abzugleiten. „Purple Tooth“ und „Linear Chains“ sind keine lauten Statements, sondern präzise gesetzte Mosaiksteine: Sie verbinden die Colorize-/Anjunadeep-Welt, die technoiden Peaks, die Einmusika- und Songuara-Momente und die organischen Cafe-De-Anatolia-Texturen zu einem Ganzen. In diesem Sinne sind Matan Caspi & Aaron Suiss nicht nur Artist of the Week, sondern eine Art invisible backbone von Week 28.
Die Playlist (mixed, by Spotify)
Wir hören über diese Ketten
a) Studio:
Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –> WIIM Ultra –> Supra RCA koaxial –> Cambridge DAC Magic Plus –> Supra Cinch –> Xenon x3600H (Direct 2.1) –> Supra Sword –> Front: 2 x System Audio SA Mantra 50 || Supra Cinch –> Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10
b) Nearfield:
[Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res) –>] PC / Laptop: ACER A5 WIN 11 Notebook, audio-optimized –> DAC: Cambridge DAC Magic 100 –> Preamp / Headphone Amp: Auralic Taurus
c) Headphones:
Audeze EL-8 / Audeze SINE / Shure SE846 mit ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
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