Florian Gasperini – Celestial – Melodischer Tiefgang zwischen Club-Energie und organischer Kontemplation
Mit „Celestial“ kehrt Florian Gasperini zu Univack zurück und liefert eine vierteilige EP, die progressive Eleganz, organische Wärme und emotionale Tiefe sauber zusammenführt. Das ist Musik für Sonnenuntergänge, Deep Sessions und diese Momente, in denen ein Track mehr erzählen soll als nur einen Drop.
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Facts
Artist: Florian Gasperini
Country of Origin: Frankreich
Title: Celestial EP
Format: EP, Stream, Download
Genre: Progressive-, Organic,- Melodic House
Label: Univack
Release Date: 12. Juni 2026 / 10. Juli 2026
4 Tracks – 29 m 48s

At Qobuz, Tidal, Apple Music, Spotify available
in Hi-res 24 Bit / 44.1 kHz – Stereo

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Review
Florian Gasperini kehrt mit „Celestial“ zu Univack zurück und bestätigt einmal mehr, dass melodische elektronische Musik dann am stärksten ist, wenn sie nicht nur auf Effekt, sondern auf Atmosphäre setzt. Die EP wirkt wie ein geschlossenes Werk, das seine Kraft aus einem sehr bewussten Spannungsbogen zieht: von der ersten, eher hypnotischen Öffnung bis zum letzten, melancholisch aufgeladenen Schlussbild. Dabei bleibt Gasperini durchgehend bei einer Sprache, die emotional, feinfühlig und zugleich sehr funktional für den DJ-Kontext gedacht ist.
Der Titeltrack „Celestial“ eröffnet die Reise mit einer tiefen, immersiven Grundierung. Die 125 bpm sorgen für Vortrieb, aber nie für Hektik; stattdessen baut sich der Track mit einem fast cineastischen Gefühl auf. Besonders die nostalgisch gefärbten Vocals und die weit öffnenden Akkorde geben dem Stück eine emotionale Dimension, die im Progressive House schnell zur bloßen Formel werden kann, hier aber glaubwürdig und angenehm zurückhaltend wirkt. Genau darin liegt die Stärke: Der Track drängt sich nicht auf, sondern zieht den Hörer langsam hinein.
„Third Eye Awakening“ schlägt danach eine dunklere, mentalere Richtung ein. Mit 123 bpm und der Tonart Am bleibt der Track im selben energetischen Feld, wirkt aber konzentrierter und strenger. Die Bassline trägt das Stück sehr klar, während die Synth-Sequenz eher eine innere Spannung als offensichtliche Euphorie erzeugt. Das ist kein Track, der nach sofortigem Effekt sucht, sondern einer, der über Details arbeitet. Gerade dadurch gewinnt die EP an Tiefe und verhindert, dass sie sich nur auf ein einziges Stimmungsbild verlässt.
Die zweite Hälfte öffnet dann hörbar den Raum. „L’Écho des Rives Éternelles“ ist der organischste Moment der Veröffentlichung und bringt mit Tribal-Vocals, warmer Percussion, Klavierakkorden und Streichern eine fast körperliche Bewegung in den Fluss. Hier zeigt sich sehr schön, wie Gasperini Rhythmus und Klangfarbe miteinander verzahnt, ohne die melodische Linie aus dem Blick zu verlieren. Der Track hat etwas Lebendiges, etwas Weites, und genau das macht ihn zu einem der markantesten Stücke der EP. Das ist einer dieser Cuts, die sowohl in einem warmen Sundowner-Set als auch in einer ruhigeren Deep-Session hervorragend funktionieren.
„The Final Doors“ schließt das Ganze schließlich mit einer melancholischen, beinahe schwebenden Tiefe ab. Arpeggios, Vocals, Melodien und symphonische Elemente greifen ineinander und formen ein Finale, das nicht auf Dramatik im Vordergrund setzt, sondern auf emotionale Verdichtung. Der Titel wirkt hier fast programmatisch: Als würde sich die EP mit diesem letzten Stück noch einmal zusammenziehen, bevor sie ihren Raum wieder freigibt. Das Ergebnis ist ein sehr stimmiges Ende, das den Charakter des gesamten Releases noch einmal bündelt und in Erinnerung hält.
Tracklist
- Florian Gasperini – Celestial (Extended Mix) – 7:47- 25 bpm / Cm
- Florian Gasperini – Third Eye Awakening (Extended Mix) – 7:19 – 23 bpm / Am
- Florian Gasperini – L’Écho des Rives Éternelles(Extended Mix ) – 7:23 -123 bpm / F#m
- Florian Gasperini – The Final Doors (Extended Mix) – 7:19 – 123 bpm / Am
The Bottom Line
„Celestial“ ist eine EP für Hörer und DJs, die melodische Musik mit Seele suchen und dabei Wert auf Charakter statt bloße Funktion legen. Florian Gasperini verbindet auf sehr elegante Weise Club-Tauglichkeit mit emotionaler Substanz, und genau das macht die Veröffentlichung so überzeugend.
Alle Tracks sind musikalisch und technisch absolut State of the Art, „L’Écho des Rives Éternelles“ und auch „The Final Doors“ besitzen eine fast schon magische Anziehungskraft. Aus technischer Sicht ist es spannend, dass die Original-Mixe auf Spotify in 24 Bit vorliegen, während Beatport noch auf 16 Bit setzt.
Für Hörer, die Wert auf Hi-Res-Streaming legen, dürften Qobuz, Tidal und Apple Music am 10. Juli 2026 interessant werden, wenn die 24-Bit-Versionen sowohl als Original- wie auch als Extended Mixes vorliegen. So deckt die EP sowohl den klassischen Download- und DJ-Markt als auch die wachsende Hi-Res-Streaming-Community sinnvoll ab.
Für mich ist das genau die Art von Release, die nicht nur im Club funktioniert, sondern auch beim konzentrierten Hören ihre Wirkung entfaltet.
Rating
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Bit-Depth 24 Bit
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Sampling-Rate: 44.1 kHz
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Sound-Quality
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Music
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Quality of Press-Services
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Original Mix / Radio Edit
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Extended Mix
Total (max. 5 Stars)

Listen & Buy
Mein Testequipment
Studio 1:
- Front: 2 x System Audio SA Mantra 50
- Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10
- Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res)
- DAC: Cambridge DAC Magic Plus
- Streaming / Network Player: Cambridge MXN10
- Streaming / Network Player: WiiM Ultra
- Amplifier: Denon AVR-X3600H (Direct 2.1 Konfiguration) 4K, Hi- res, HEOS
- Headphone: InEar: Shure SE846 with ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
- Headphone: OverEar: Audeze EL-8
- Nvidia Shield Pro (for Plex Server and Kodi in 24/96 max)
- AppleTV 4K (Streaming Client) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
- Plex on Apple TV: upto 24/96 Hi-res
- TV: Sony KD55-XG8505 (HDR, Dolby Vision)
Near Field:
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