Galluxy feat. INAMAR – Sous le Soleil – 2026

Zwischen balearischer Wärme und Peak-Time-Druck: Galluxy und INAMAR schicken Sous le Soleil als progressive Sommerhymne auf den Dancefloor

Sous le Soleil ist die neue Kollaboration von Galluxy und INAMAR – ein Melodic-Techno-Track, der balearische Wärme mit progressiver Club-Energie verbindet. Die Single zielt klar auf Open-Air-Floors und all jene, die sich ihren persönlichen Sonnenuntergangs-Moment ins Wohnzimmer holen wollen. Was macht für die Community den perfekten Sommer-Track aus – die Melodie, die Vocals oder der Druck im Bass? Die Antwort geben wir hier.
#melodictechno #progressivehouse #inamarmusic #galluxy #amerecords

Facts
Galluxy feat. INAMAR - Sous le Solei

Artist: Galluxy feat. INAMAR
Country of Origin: France / Switzerland
Title: Sous le Soleil
Format: Single, Stream, Download
Genre: Melodic Techno / Progressive House
Label: Ame Records
Release Date: 20. Mai 2026
Spielzeit: 5:00 Minuten

Hi-res 42

At 7Digital available in Lossless
24 Bits / 44.1 kHz – Stereo (Hi-Res)

UK-Flag 42

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Review

Schon nach den ersten Takten wird bei „Sous le Soleil“ klar, dass hier zwei Künstler mit eigenständigen Signaturen, aber gemeinsamer Vision am Werk sind. Galluxy bringt ein progressiv-housiges Club-Fundament ein, während INAMAR die hellen, balearisch inspirierten Synth-Flächen und Melodien beisteuert, die bereits aus ihren bisherigen Veröffentlichungen vertraut wirken.

Ziel ist eine moderne Sommerhymne: ein Track, der auf großen Open-Air-Floors funktioniert, aber gleichzeitig die „warmth of summer dancefloors“ in Kopfhörer und Alltagsmomente transportiert. Der Kontrast aus druckvollem Club-Arrangement und verträumten Melodien zieht sich als roter Faden durch den gesamten Track.

Im Kern bewegt sich Sous le Soleil im Grenzbereich zwischen Progressive House und Melodic Techno. Mit einem Tempo von 123 BPM und einer Tonart in Des-Moll (Camelot 12A) setzt der Track auf ein klassisches, hypnotisches Grundtempo und eine harmonische Färbung, die eher melancholisch-epische Stimmungen erzeugt als oberflächlich sonnige Wohlfühlvibes. Die Energie des Arrangements zielt deutlich auf Peak-Time-Momente, bleibt aber kontrolliert genug, um in erzählenden, länger aufgebauten Sets zu funktionieren. Gleichzeitig sorgt die guzt Danceability dafür, dass der Groove mehr auf fließende Konstanz als auf hektische Rhythmuswechsel setzt – ideal für melodisch geprägte Sets, die lieber in fließenden Spannungsbögen erzählen, als ständig auf harte Drops zu setzen.

Die Bassline trägt unverkennbar Galluxys Handschrift: ein stark akzentuiertes, rollendes Progressive-House-Fundament, das kompromisslos auf Club-Tauglichkeit ausgelegt ist. Kick und Bass sind so verzahnt, dass sie das Setup moderner Clubanlagen souverän ausreizen, ohne in überkomprimierte, pumpende Exzesse abzurutschen. Der Groove bleibt über die gesamte Laufzeit stabil, was den hypnotischen Charakter des Tracks stützt und saubere Übergänge in beide Richtungen erlaubt – sowohl aus deepen Warm-up-Tracks heraus als auch hin zu härteren Melodic-Techno-Nummern. Dezente Percussion-Details und vorsichtig dosierte Filterfahrten sorgen für Bewegung, ohne die Grundidee aus dem Fokus zu rücken.

INAMARs Beitrag zeigt sich vor allem in den sonnendurchflutete, melodische Synth-Grooves – jenen hellen, balearisch geprägten Synth-Flächen, die wie ein warmer Sonnenschleier über dem Arrangement liegen. Harmonisch nutzt Sous le Soleil die Des-Moll-Ästhetik, um bittersüße Spannungsfelder zwischen Euphorie und Wehmut aufzubauen.

INAMAR
INAMAR

Genau in diesem Spannungsbogen wirkt INAMAR hörbar zuhause: Die Melodien sind klar gezeichnet, aber nie kitschig, und erinnern an die emotionalen Schattierungen, die aus ihren Arbeiten für Labels wie Deep Woods, Anjunadeep oder Sirup bekannt sind. Das Resultat ist ein Sound, der in einem Schweizer Seepanorama ebenso funktioniert wie auf einem Rooftop in Barcelona oder einem Beach-Floor in Ibiza.

Die Vocals – genauer gesagt Vocal-Chops – bleiben bewusst im Hintergrund und fungieren eher als atmosphärischer Layer denn als klassische Lead-Stimme. Tief in Reverb, Delay und Filter eingebettet, bilden sie eine zusätzliche melodische Textur anstelle einer klaren, textlich geführten Hookline. Die Metadaten deuten darauf hin, dass hier wahrscheinlich ein professionelles Sample aus einer Vocal-Library verarbeitet wurde, da keine separaten Texter ausgewiesen sind. Zusammen mit einem Instrumentalanteil, der deutlich über die Hälfte hinausgeht, entsteht ein Track, der zwar eine menschliche, organische Note trägt, aber letztlich die emotionale Kraft seiner Synthesizer-Flächen in den Mittelpunkt stellt und bewusst auf Lyrics als erzählendes Element verzichtet.

Kuratorisch ist Sous le Soleil bereits fest im Kosmos von WaterDomeMusic verankert: Die Single wurde in die FLOW-Playlists integriert und funktioniert dort sowohl als thematischer Anker zwischen Deep-Phasen und melodisch zugespitzten Peak-Momenten als auch als eigenständiges Highlight in sommerlich ausgerichteten Episoden. Der Track eignet sich besonders für goldene Stunden, in denen sich Sets von warmen, organischen Klängen hin zu treibenderen, cluborientierten Passagen entwickeln. Gleichzeitig kann aber Sous le Soleil einer dieser Tracks, die sowohl intime Open-Air-Momente als auch große Floors tragen können – kein Wunder bei der Kombination aus einem erfahrenen Festival-Producer wie Galluxy und einer Künstlerin wie INAMAR, die seit 2022 reichlich Gig-Erfahrung gesammelt hat.

Spannend ist auch die Netzwerk-Ebene im Hintergrund. Beide Artists verbindet eine Historie bei Deep Woods, dem Label von Pretty Pink, das sich als Qualitätsadresse für Melodic- und Progressive-Sound etabliert hat. Aus diesem vertrauten Umfeld heraus entsteht mit Sous le Soleil nun eine unabhängige Kollaboration auf Ame Records – ein gutes Beispiel dafür, wie sich die internationale Melodic-Community jenseits großer Majorkonstrukte weitervernetzt und neue Räume schafft. Für INAMAR markiert der Track ein weiteres Signal in Richtung Eigenständigkeit außerhalb des Sirup-Kosmos, während Galluxy seine emotionale, genreoffene Produktionsphilosophie in ein Format gießt, das zwischen Clubfunktionalität und Balearen-Romantik vermittelt.

INAMAR befindet sich insgesamt an einem interessanten Punkt ihrer künstlerischen Entwicklung: Von ersten Deep-House-Skizzen über den Durchbruch mit Deep Woods bis zu den Releases auf Sirup hat sich Schritt für Schritt eine klare Klangsignatur herausgebildet. Sous le Soleil knüpft an die balearisch eingefärbten, melodischen Produktionen an, setzt sie aber in einen Kontext, der stärker als zuvor auf Club-Tool und Peak-Time-Fähigkeit fokussiert ist.

Galluxy
Galluxy

Daraus entsteht das Bild einer Produzentin, die Emotion und Funktionalität zunehmend selbstverständlich verbindet und sich zugleich aus der reinen Feature-Rolle hin zu einer eigenständigen, wiedererkennbaren Stimme bewegt. Und diese deutliche Wiedererkennbarkeit ist schon eine prägender Teil ihres Signatursounds.

Galluxy bringt auf der anderen Seite seine langjährige Erfahrung als international aktiver Melodic-House- und Techno-Produzent ein. Projekte wie „From the Farm to Tomorrowland“ oder Releases auf Schwergewichten wie Spinnin, Armada und STMPD RCRDS zeigen, wie konsequent der französische Artist seine Vision verfolgt. Mit Support von Namen wie David Guetta, Tiesto, Oliver Heldens oder Vintage Culture hat sich eine Produktionshandschrift etabliert, die genau auslotet, wie viel Druck ein moderner Festival-Track braucht, ohne im Einheitsbrei zu landen. In Sous le Soleil wird dieses Know-how in ein Setup übersetzt, das intime Open-Air-Momente, Festival-Bühnen und sorgfältig kuratierte Playlists und Sets gleichermaßen bedienen kann.

The Bottom Line

Sous le Soleil ist ein fein austariertes Zusammenspiel aus balearischer Wärme und progressiver Club-Struktur – kein plakativer Sommer-Hit, sondern ein Track, der seine Wirkung über Atmosphäre, Groove und subtile Emotion entfaltet. Künstlerisch überzeugt die Single mit einem klaren Storytelling: Galluxys treibende Bass-Architektur bildet das Rückgrat, während INAMARs sonnendurchflutete Synth-Landschaften und dezent eingesetzte Vocal-Chops den emotionalen Rahmen zeichnen. Auf technischer Ebene präsentiert sich Sous le Soleil als Produktion, die klar für moderne Club-Systeme ausgelegt ist, aber auch auf guten Stereoanlagen daheim eine sehr gute Figur abgibt.

Die Mischung wirkt kraftvoll und präsent, ohne die Dynamik vollständig zu opfern, sodass sich Druck und Tiefe auch bei höheren Pegeln erhalten. Die klassische 4/4-Struktur und der geradlinige Aufbau unterstützen die Mixbarkeit quer durch Melodic Techno, Progressive House und verwandte Deep-Sets. In der 24-Bit-/44.1-kHz-Version entfaltet der Track auf hochwertigen Setups seine volle Wirkung: Das Low-End bleibt straff und definiert, während sich die Höhen luftig und detailreich zeigen, ohne zu scharf zu klingen – eine Qualität, die gerade auf sorgfältig abgestimmten Studio- oder HiFi-Ketten deutlich hörbar wird.

Die Single erscheint als 1-Track-Release und ist unter anderem bei 7digital mit 24 Bit für rund 1,59 € als Download erhältlich – ein kleiner Betrag für einen Track, der in vielen Sets und Playlists ein wiederkehrender Fixpunkt sein dürfte und immer noch deutlich mehr in die Kasse spült als ein Stream. Und damit steht dann endlich auch ein Stück INAMAR als Datei wirklich im eigenen Besitz.

Im Umfeld von WaterDomeMusic steht Sous le Soleil somit beispielhaft für eine neue Generation von Sommer-Tracks, die jenseits von Klischees operieren: Weder reiner Festival-Banger noch bloßer „Beach-Café“-Hintergrund, sondern ein Stück, das in der goldenen Stunde ebenso funktioniert wie in der Peak-Time. Ein starkes erstes Statement für die Rolle von INAMAR als Key Artist – und ein Release, das in zukünftigen Sets, Playlists und Features als Referenz für zeitgenössischen, balearisch gefärbten Melodic-Sound dienen kann.

Rating
  • Bit-Depth: 24 Bit
  • Sampling-Rate: 44.1 kHz
  • Sound-Quality
  • Music
4.9

Total (max. 5 Stars)

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Mein Testequipment

Studio 1:

  • Front: 2 x System Audio SA Mantra 50
  • Subwoofer: 1 x System Audio Saxo 10
  • Music Server: Melco N1A H60 4TB (Hi-res)
  • DAC: Cambridge DAC Magic Plus
  • Streaming / Network Player: Cambridge MXN10
  • Streaming / Network Player: WiiM Ultra
  • Amplifier: Denon AVR-X3600H (Direct 2.1 Konfiguration) 4K, Hi- res, HEOS
  • Headphone: InEar: Shure SE846 with ALO MMCX Audio Reference 8 Kabel
  • Headphone: OverEar: Audeze EL-8
  • Nvidia Shield Pro (for Plex Server and Kodi in 24/96 max)
  • AppleTV 4K (Streaming Client) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Plex on Apple TV: upto 24/96 Hi-res
  • TV: Sony KD55-XG8505 (HDR, Dolby Vision)

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